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Nur der Schatten war Zeuge.

Oben ist Sand, unten Zement, gemischt wird es unten....
Heute habe ich um 19:00 Uhr noch immer die Heizungsbauer auf der Baustelle vorgefunden, wie sie die letzten Arbeiten durchgeführt haben, bevor am Montag der Estrich kommt.
Die Heizungsbauer waren sichtlich stolz auf Ihre Arbeit: Abflußrohre aus Kunststoff? Ist viel besser als die Gußrohre - viel widerstandsfähiger, z.B. gegen Küchenfett! ... Die Fußbodenheizung? Ist nicht wie früher - reagiert jetzt viel schneller (1 Stunde - kann ich noch gar nicht glauben)! Das Rohr dort in der Ecke? Dort sind die Toilleten + der Außenwasserhahn am separaten Wasserkreislauf angeschlossen, falls ich mal auf Regenwassernutzung umstellen will (war nicht im Kaufvertrag), schließt man das dort an! Außenwasserhahn-Entlüftung im Winter? Das ist bei diesem System von Baufritz nicht nötig. Und als mir dann der Heizungsbaumeister auch noch bestätigt hat, ich hätte das mit der Heizung genau richtig gemacht (Fußbodenheizung im Erdgeschoß, Heizkörper oben - so hat er es tatsächlich auch bei seinem Haus gemacht), kam bei mir in der Tat ein gutes Gefühl auf.
Alles in allem würde ich hier der Fa. Eckma als Heizungsbauer schon mal ein Lob aussprechen... Nicht immer nimmt man sich so viel Zeit, auf bestimmte Dinge hinzuweisen und einem als Laien gerne seine Arbeit zu erklären.
Erleichternd kommt hinzu, dass die bisherigen Baufritz-Firmen (Treppenbauer, Elektriker, Heizungsbauer/ Installateur) deutschsprachig waren. Da fällt das lockere Palaver bei einer Führung durch die eigene, brandneue Sanitärinstallation natürlich leichter - und viele Details werden bei einer etwas ausführlicheren Erklärung plötzlich klarer.

Die Geschwindigkeit, mit der in unserem Neubaugebiet gebaut wird, ist atemberaubend. Hinter unserem Haus hat ein neuer Nachbar offensichtlich zwei Grundstücke zusammengelegt, um dort (gem. Bauschild) ein Einfamilienhaus zu bauen. Das Loch ist schon da.
Das freut uns natürlich: Dann werden am Ende dieses Jahres alle drei Nachbarshäuser fertig sein, und der Baustellenlärm entfernt sich etwas. Auch hat der neue Nachbar seinen Garten in Richtung unseres Gartens - auch schön. Damit wirkt der Blick von der Terrasse etwas "offener".
Nur gegenüber unserer Einfahrt, wo der Spielplatz geplant ist, scheint sich noch nichts zu tun. Für wann die Stadt Egelsbach wohl den Spielplatz geplant hat??
Heute hat unser Rohbauleiter erzählt, nur 2-3 Grundstücke neben uns wurde in der Nacht eingebrochen. Die Tür wurde auf aufgebrochen, und einiges geklaut bzw. "demontiert" (Heizkörper etc.).
Also: Achtsam sein.
Die Elektriker, die sich eigentlich am nächsten morgen auf den Weg zu einer Ersatzbaustelle machen wollten, wurden in der Frühe an unsere Baustelle zurück bestellt. Wir hatten damit nichts zu tun - aber es freut uns natürlich, wenn es zügig weiter geht.
So wurden gestern die Wände ausgerichtet, und bis heute noch die Regenrinnen montiert, der Dachüberstand wurde verkleidet, die Deckenlattung im Erdgeschoss angebracht, ziemlich viele Kabel verlegt, ein falsch sitzendes Fundamentstück im Carport gerichtet, ein kleines Stück überflüssige Zwischenwand herausgetrennt, Versorgungsleitungen vom Dach in den Keller gelegt, das letzte bisschen Wasser aus dem Keller abgepumpt, der Graben für die Versorgungsleitungen zum Haus ausgehoben, die Dosen für Schalter und Steckdosen aus den Wänden gefräst, und wahrscheinlich noch viel mehr.
Das Wasser im Keller ist wohl schon auch in den Kellerboden gesickert, so dass da unten ein turbinenförmiger Heißlüfter an ca. 12 mannshohen Gasflaschen das gesamte Haus beheizte. Meiner Meinung nach müsste man das Ding eigentlich einer Ariane entwendet haben, so groß ist das.
Heute waren die Elektriker den ersten Tag auf der Baustelle. Leider ging irgend etwas mit der Koordination schief, denn die Wände sind noch nicht richtig ausgerichtet, so dass man heute nicht mit der Verkabelung anfangen wollte. Da der Elektrikertrupp bei Baufritz niemand erreichen konnte, gehen sie jetzt morgen erst mal auf eine andere Baustelle nach Ingolstadt.
Aber halt - nicht, dass hier etwas falsch rüber kommt: Wir sind keinesfalls in Verzug. Baufritz ist noch immer im Plan. Ursprünglich hätte der Elektriker erst am Donnerstag anfangen sollen, so dass wir beinahe schneller gewesen wären (genau genommen hätte der Dachdecker zwar heute fertig sein sollen, aber einen Tag muss man den Faschingsjecken wohl gönnen).
Ich wußte nicht, dass die Wände bei Fertighäusern erst mal provisorisch hingestellt werden, um dann später richtig ausgerichtet und verschraubt zu werden. Aber offensichtlich ist das so. Interessant. Hauptsache, der Dachdecker macht bald wieder weiter. Im Moment ist das Dach ungefähr zur Hälfte gedeckt, und es wäre schon schön, wenn es richtig regendicht wäre.
So, der Keller ist trockengelegt - dickes Bussi an den Papa, der an seinem Jubeltag ganze drei Stunden in den dunklen Hallen mit Pumpen und Wasser zusammen kehren verbracht hat. :-))
Und die Dachdecker sind auch schon fleißig - es wird!
Heute hat der Bauherrr himself nach seiner Landung das Werk zum ersten Mal betrachtet - er war begeistert!! In Natura gefällt es uns beiden auch viel besser als auf Papier!

Alla, jetzt steht's un isch fahr inne Weld rum ums alle zu verzähle! Sch bin aach bei meine Froinde, die wo do in Biwwels woone due - he.
Die dun nemlisch aach a Baufridshütte habbe dun.
De Olde, der won lotse sei dud schräibt des grodemool hi. Jetzt schaudder Äisch emol die neie, ledschde foddooooooss oooo. Un iwwerhaubd schaud Eisch jo des scheene Nachbarshaus aach o, des paßt nemlisch subba in die Reih, gä!
So oder so ähnlich werden dann wohl die Söhne schwätze dun, wenn wir hier endgültig unsere Zelte aufgeschlagen haben - fürchte ich ;-)
Aber keine Angst, denn der Onkel Tom kann auch normal schreiben...
Außerdem steht der Keller noch voller Wasser und Dachziegel sind auch noch keine drauf. Morgen, an seinem Geburtstag, wird der Vater der Bauherrin den Keller allerdings trockenpumpen. Ganz schön viel Familieneinsatz!
Jetzt geht's bald los - die Spannung steigt: noch einmal Schlafen, dann kommt unser Haus! Ein kurzes Vorbeischauen auf der Baustelle heute Nachmittag und ein Blick auf unser Team, das einen sehr netten Eindruck macht und gerade dabei war, unsere Bodenplatte mit Winkeln zu versehen, zeigte, dass es nun endlich soweit ist: Morgen sieben Uhr kommen unsere vier Wände ...... Wir freuen uns tierisch! Trommelwirbel..... :-))
Heute bin ich mal wieder auf der Baustelle vorbei gefahren. Mittlerweile ist der Keller auf drei Seiten wieder mit Erde aufgefüllt worden. Es sieht auch so aus, als sei nur noch der Haufen mit der Muttererde für die letzte Seite übrig... Es sei denn, man möchte vielleicht den Schotter für den Kranstellplatz dort hinein kippen. Ich werde morgen mal den Bauleiter fragen.
Nun ja - vielleicht steckt ja viel Arbeit drin - aber vom Gefühl her kommt es einem so vor, als wären die Fortschritte jetzt nicht mehr so gross. Egal - in der übernächsten Woche wird das Haus wohl draufgestellt werden können, und das wäre dann ist das Wichtigste.
Unser Keller hat schwarze Streifen bekommen. Schick ;-)
So - jetzt herrscht bereits seit zwei Wochen reges Treiben auf der Baustelle. Und so sieht es jetzt aus:
Am Ende der letzten Woche ist noch die Bodenplatte gegossen worden. Schön, dass die warmen Tage dazu genutzt werden konnten.
Jetzt erreichen die Erdarbeiten den dritten Tag, und das Loch für das Haus scheint riesig zu sein. Die Ränder sind abgeschrägt und richtig glatt. Unten liegt bereits eine Steinschicht, für die es bestimmt einen fachmännischen Ausdruck gibt, den ich allerdings nicht kenne.
Zu unserer Überraschung gibt es jetzt sogar einen Bauzaun. Noch vor einigen Wochen hat man uns erzählt, so etwas brauche man nicht. Nun - offensichtlich braucht man es doch. Uns soll es recht sein.
Gemäß unseres Terminplans sollten heute die Erdarbeiten anfangen. Also: Nach der Arbeit zum Grundstück. Und da stand er: Unser Bagger. Flankiert von zwei "Hammer"-Kippern. Und die Arbeit des ersten Tages war auch nicht zu verachten: Die Regenwasserzisterne war bereits verbuddelt und die Kellergrube bereits zur Hälfte ausgehoben. Erdarbeiten - da kriegt man noch was fürs Geld.
Leider sind die Photos nur Nachtaufnahmen, weil wir erst nach der Arbeit zur Baustelle können.