26.2.07

Überall Kabel


Neue Woche - neuer Dinge sind auf der Baustelle passiert. Die Elektriker haben eine Unmenge an Kabeln verlegt, die Decke im Wohnzimmer ist fertig, Wasser, Gas + Telefon liegen im Keller, die Vorwände in Bad + Toilette sind montiert ... und das Dach ist vollständig gedeckt:
Hier ein Blick in unsere Küche (linke Hälfte - man beachte die Speisekammer im Hintergrund: Extremer (!) Bauherrinnenwunsch) bzw. durch die Wohnzimmertür in den Flur (rechte Hälfte).
Die nachfolgende Aufnahme zeigt keinen defekten Hochseilgarten, aber einen HAR ohne was anzuschließen. HAR...? (=HausAnschlussRaum)

21.2.07

Im Brühl wird geklaut...


Heute hat unser Rohbauleiter erzählt, nur 2-3 Grundstücke neben uns wurde in der Nacht eingebrochen. Die Tür wurde auf aufgebrochen, und einiges geklaut bzw. "demontiert" (Heizkörper etc.).

Also: Achtsam sein.

Regenrinnen auch dran

Die Elektriker, die sich eigentlich am nächsten morgen auf den Weg zu einer Ersatzbaustelle machen wollten, wurden in der Frühe an unsere Baustelle zurück bestellt. Wir hatten damit nichts zu tun - aber es freut uns natürlich, wenn es zügig weiter geht.

So wurden gestern die Wände ausgerichtet, und bis heute noch die Regenrinnen montiert, der Dachüberstand wurde verkleidet, die Deckenlattung im Erdgeschoss angebracht, ziemlich viele Kabel verlegt, ein falsch sitzendes Fundamentstück im Carport gerichtet, ein kleines Stück überflüssige Zwischenwand herausgetrennt, Versorgungsleitungen vom Dach in den Keller gelegt, das letzte bisschen Wasser aus dem Keller abgepumpt, der Graben für die Versorgungsleitungen zum Haus ausgehoben, die Dosen für Schalter und Steckdosen aus den
Wänden gefräst, und wahrscheinlich noch viel mehr.

Das Wasser im Keller ist wohl schon auch in den Kellerboden gesickert, so dass da unten ein turbinenförmiger Heißlüfter an ca. 12 mannshohen Gasflaschen das gesamte Haus beheizte. Meiner Meinung nach müsste man das Ding eigentlich einer Ariane entwendet haben, so groß ist das.

19.2.07

Frustrierte Elektriker


Heute waren die Elektriker den ersten Tag auf der Baustelle. Leider ging irgend etwas mit der Koordination schief, denn die Wände sind noch nicht richtig ausgerichtet, so dass man heute nicht mit der Verkabelung anfangen wollte. Da der Elektrikertrupp bei Baufritz niemand erreichen konnte, gehen sie jetzt morgen erst mal auf eine andere Baustelle nach Ingolstadt.

Aber halt - nicht, dass hier etwas falsch rüber kommt: Wir sind keinesfalls in Verzug. Baufritz ist noch immer im Plan. Ursprünglich hätte der Elektriker erst am Donnerstag anfangen sollen, so dass wir beinahe schneller gewesen wären (genau genommen hätte der Dachdecker zwar heute fertig sein sollen, aber einen Tag muss man den Faschingsjecken wohl gönnen).

Ich wußte nicht, dass die Wände bei Fertighäusern erst mal provisorisch hingestellt werden, um dann später richtig ausgerichtet und verschraubt zu werden. Aber offensichtlich ist das so. Interessant. Hauptsache, der Dachdecker macht bald wieder weiter. Im Moment ist das Dach ungefähr zur Hälfte gedeckt, und es wäre schon schön, wenn es richtig regendicht wäre.

17.2.07

Dachpfannen im Anmarsch

So, der Keller ist trockengelegt - dickes Bussi an den Papa, der an seinem Jubeltag ganze drei Stunden in den dunklen Hallen mit Pumpen und Wasser zusammen kehren verbracht hat. :-))
Und die Dachdecker sind auch schon fleißig - es wird!

Heute hat der Bauherrr himself nach seiner Landung das Werk zum ersten Mal betrachtet - er war begeistert!! In Natura gefällt es uns beiden auch viel besser als auf Papier!

15.2.07

Deckel drauf!



Alla, jetzt steht's un isch fahr inne Weld rum ums alle zu verzähle! Sch bin aach bei meine Froinde, die wo do in Biwwels woone due - he.
Die dun nemlisch aach a Baufridshütte habbe dun.
De Olde, der won lotse sei dud schräibt des grodemool hi. Jetzt schaudder Äisch emol die neie, ledschde foddooooooss oooo. Un iwwerhaubd schaud Eisch jo des scheene Nachbarshaus aach o, des paßt nemlisch subba in die Reih, gä!

So oder so ähnlich werden dann wohl die Söhne schwätze dun, wenn wir hier endgültig unsere Zelte aufgeschlagen haben - fürchte ich ;-)

Aber keine Angst, denn der Onkel Tom kann auch normal schreiben...

Außerdem steht der Keller noch voller Wasser und Dachziegel sind auch noch keine drauf. Morgen, an seinem Geburtstag, wird der Vater der Bauherrin den Keller allerdings trockenpumpen. Ganz schön viel Familieneinsatz!

14.2.07

Dach ist drauf







... und auch heute ging's aufregend weiter: das Carport wurde gestellt, der Aufgang zum Dachboden sowie das Dach selbst wurden teilweise bei strömendem Regen montiert. Aber alle waren stets bester Laune und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.
Morgen wird weiter genagelt und am Freitag kommen dann die Dachpfannen drauf. Da hat man fast das Gefühl, man könnte nächste Woche einziehen... ;-) Ist aber auch ein rasantes Tempo.
Ab dem Wochenende ist dann alles fertig für den ersten kritischen Blick des Bauherren...

13.2.07

Es steht!!!!!











Tatatataaaaa!!!!!!!!!!
Unsere vier Wände stehen und sehen super aus! Faszinierend, wie die vier Jungs von Baufritz, der Kranfahrer, die zwei Gerüstbauer und die insgesamt vier LKW-Fahrer da aus dem Nichts ein Haus aufstellen. Wenn dann so die Wände vorne und hinten stehen, hat das was von meiner Playmobil-Westernstadt, die ich als Kind hatte... Den Jungs macht das Bauen auch sichtlich Spaß - sind aber auch ein super Team!
Schade, dass Dirk auf Geschäftsreise im fernen Chicago weilt - Schatz, es ist einfach tierisch aufregend!
Dank der tatkräftigen Unterstützung von Papa und Schwiegermutter habe ich die Chance, stundenlang mit dabei zu sein. Die Familie schaut später kurz vorbei; Finn wirft einen neugierigen Blick in sein Zimmer.
Freue mich schon sehr auf morgen. Endlich sind die Bilder klarer, wenn man sich sein neues Zuhause vorstellt. Da fällt das Einrichten und Träumen doch gleich viel leichter... ;-)

12.2.07

Haus komplett verwinkelt


Jetzt geht's bald los - die Spannung steigt: noch einmal Schlafen, dann kommt unser Haus! Ein kurzes Vorbeischauen auf der Baustelle heute Nachmittag und ein Blick auf unser Team, das einen sehr netten Eindruck macht und gerade dabei war, unsere Bodenplatte mit Winkeln zu versehen, zeigte, dass es nun endlich soweit ist: Morgen sieben Uhr kommen unsere vier Wände ...... Wir freuen uns tierisch! Trommelwirbel..... :-))

6.2.07

Tag 22


Heute bin ich mal wieder auf der Baustelle vorbei gefahren. Mittlerweile ist der Keller auf drei Seiten wieder mit Erde aufgefüllt worden. Es sieht auch so aus, als sei nur noch der Haufen mit der Muttererde für die letzte Seite übrig... Es sei denn, man möchte vielleicht den Schotter für den Kranstellplatz dort hinein kippen. Ich werde morgen mal den Bauleiter fragen.

4.2.07

Tag 20 - Keller isoliert


Nun ja - vielleicht steckt ja viel Arbeit drin - aber vom Gefühl her kommt es einem so vor, als wären die Fortschritte jetzt nicht mehr so gross. Egal - in der übernächsten Woche wird das Haus wohl draufgestellt werden können, und das wäre dann ist das Wichtigste.

28.1.07

Tag 15


Unser Keller hat schwarze Streifen bekommen. Schick ;-)

21.1.07

Tag 10 - der Keller nimmt Gestalt an


So - jetzt herrscht bereits seit zwei Wochen reges Treiben auf der Baustelle. Und so sieht es jetzt aus:

15.1.07

Tag 6 - die Bodenplatte ist gegossen.


Am Ende der letzten Woche ist noch die Bodenplatte gegossen worden. Schön, dass die warmen Tage dazu genutzt werden konnten.

11.1.07

Tag 3 der Erdarbeiten


Jetzt erreichen die Erdarbeiten den dritten Tag, und das Loch für das Haus scheint riesig zu sein. Die Ränder sind abgeschrägt und richtig glatt. Unten liegt bereits eine Steinschicht, für die es bestimmt einen fachmännischen Ausdruck gibt, den ich allerdings nicht kenne.

Zu unserer Überraschung gibt es jetzt sogar einen Bauzaun. Noch vor einigen Wochen hat man uns erzählt, so etwas brauche man nicht. Nun - offensichtlich braucht man es doch. Uns soll es recht sein.

8.1.07

"Unser" Bagger

Gemäß unseres Terminplans sollten heute die Erdarbeiten anfangen. Also: Nach der Arbeit zum Grundstück. Und da stand er: Unser Bagger. Flankiert von zwei "Hammer"-Kippern. Und die Arbeit des ersten Tages war auch nicht zu verachten: Die Regenwasserzisterne war bereits verbuddelt und die Kellergrube bereits zur Hälfte ausgehoben. Erdarbeiten - da kriegt man noch was fürs Geld.

Leider sind die Photos nur Nachtaufnahmen, weil wir erst nach der Arbeit zur Baustelle können.

1.1.07

Einen guten Rutsch


Mit unserem neuen Haus würden wir gerne das nächste Weihnachten in Egelsbach feiern. Auch dieses Silvester wird das letzte in Franken sein. So ein Wechsel des Wohnorts lässt einem an solchen Tagen schon etwas melancholisch werden...

Aber wir hoffen natürlich, auch in der neuen Heimat neue Freunde kennen zu lernen. Wir haben jetzt schon zweimal unsere Nachbarn getroffen (die haben auch ein Bautagebuch - seht euch mal das "Bautagebuch von Diana & Christian" an), und die waren wirklich super nett! Da freut man sich gleich noch mehr auf das was kommt, und das wegziehen fällt weniger schwer.

In diesem Sinne wünschen wir allen Häuslebauern und Blogglesern

ein tolles Jahr 2007 !!!

Man sieht zum ersten mal etwas


Der Bauträger meinte, wir sollten ein paar "Betreten verboten" Schilder auf unserem Grundstück aufstellen. Das ist dann bisher unsere erste "Eigenleistung":


Dabei haben wir dann begeistert festgestellt, dass man auf unserem Grundstück zum aller ersten mal etwas vom Hausbau sieht: Das Vermessungsbüro hat Holzpflöcke in die Erde geschlagen, wo künftig mal das Haus stehen soll:

Vorläufiger Terminplan fertig


In der letzten Woche vor Weihnachten haben wir nochmal richtig viel Post bekommen:
  • Statikerunterlagen - so etwas kompliziertes habe ich noch nie gesehen. Kann man wohl nur abheften.
  • Angebot für unsere Sanitärsachen - jetzt haben wir schwarz auf weiß die Mehrkosten für das, was wir uns bei der Bemusterung an WC's, Waschbecken, Armaturen etc. ausgesucht haben.
  • Angebot für kleinere Schreinerarbeiten
  • Und zu guter Letzt: Der vorläufige Terminplan! Am 8. Januar soll es mit den Erdarbeiten losgehen, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Mitte Februar soll dann das Haus geliefert werden. Abnahme dann Mitte Juni.

22.12.06

Bemusterung Part 1 - Das Event


Bemusterung - die (fast) endgültige Ausgestaltung unseres schlüsselfertigen Hauses liegt jetzt hinter uns. Hier unser Bericht:

Etappe 1: In Nürnberg kommt eine gute Freundin als Zwischenbabysitter für den "großen" Sohn. Alles ist eingekauft und vorbereitet für zwei Tage Abwesenheit. Das Auto ist schon mit dem "kleinen" Sohn gepackt. Abschied vom großen Sohn. In zwei Stunden wird die Freundin vom Schwiegervater abgelöst, der extra 250 km anreist. Katrin fährt los.
Etappe 2: In Frankfurt habe ich endlich meinen Arbeitstag beendet. Ich steige ins Auto und fahre nach Ottobeuren. Dort ist von Baufritz für uns ein Hotel gebucht. Die Bemusterung ist im 15 km entfernten Erkheim.
Etappe 3: In Ingolstand wird der kleine Sohn von Katrin bei guten Freunden für zwei Tage abgegeben. Einweisung in Fläschchen, Schlafgewohnheiten. Weiter nach Ottobeuren.
Etappe 4: Mit 15 min. Unterschied kommen wir um 21:00 Uhr in Ottobeuren an. Die Stadt liegt im dunkeln. Das Hotel liegt schön direkt in Stadtmauer- und Zentrumsnähe. Wir gehen noch einige Schritte zum nahegelegenen Italiener und schwärmen bei Pizza darüber, was wir alles gerne in unserem Haus hätten. Das Hotel ist gut, das Zimmer ist supergroß und schön.
Etappe 5: Gutes Frühstücksbuffet und dann gehts auf zu Baufritz. Das Bemusterungszentrum steht auf dem freien Feld mit tollen Ausblick in die umliegende Hügellandschaft. Imposant, neu - wir sind beeindruckt.
Etappe 6: Es geht los. Wir werden nett empfangen. Wir haben das Bemusterungszentrum fast für uns allein. Unser neuer Bauleiter ist da, ebenso der uns kostenfrei zu Verfügung gestellte Innenraumausstatter, der uns auch ein bisschen bei Farben + Materialien beraten soll. Eine kurze Tour durch eine Art "Holz-Erfahrungs-Parkours", dann eine Tour durch den Demoaufbau von vier typischen Wohnstilen: I. Klassisch/modern/Pastelltöne II. Modern/kalt/schwarz III. Modern/skandinavisch/warm IV. Modern/verspielt/Grüntöne. Jede dieser Stilwelten besteht aus einem Hauseingang mit einem kleinen Stück Aussenfassade und zwei Räume im Innern.
Wir gehen in diesen beiden Tagen noch oft in eine diese vier Wohnstudios: Sie sind wirklich gut und geben tolle Ideen.
Etappe 7: Viel Kaffee: Es ist nicht so, dass man ständig nur vor Dachziegeln oder Wasserhähnen steht. Vieles macht man auch am Schreibtsich in unserm kleinen Besprechungsraum: Wo sind Heizthermostate, wo Außensteckdosen, wie verlaufen die Heizschlangen der Fußbodenheizung. Wir werden gut versorgt. Im Bemusterungszentrum sind nur wenige: Wir essen mit unserem Bauleiter und Innenraumausstatter zusammen zu Mittag, welches richtig für uns gekocht wurde (kein Kantinenessen!).

Das Klima bei Baufritz erweist sich als super, und wir meinen nicht das Wohnklima: Die Angestellten im Bemusterungszentrum sind supernett (auch an Theke + Empfang), der Umgang der Baufritz'ler untereinander ist herzlich und man zieht uns sogleich mit ein. Ein bisschen hat man am zweiten Tag schon fast das Gefühl, zur Familie zu gehören.

Etappe 8: Das Bemustern gerät zum Marathon: An zwei Abenden sind wir die Letzten im Bemusterungszentrum. Alle Besucher und Angestellten sind schon weg, als wir um ca. 21:00 Uhr das Zentrum verlassen.
Etappe 9: Am nächsten Tag geht es ins 20 km entfernte Memmingen zu einem Sanitärausstatter. Wir werden dort im Laufe des Vormittags nochmals mehrere Tausend Euro extra gelassen haben. Wieviel genau wissen wir nicht (nach drei Wochen steht das Angebot hierfür noch aus). Die Auswahl ist gut.
Etappe 10: Wir sind geschockt, als unser Bauleiter alle Posten zusammenrechnet: 10 % Mehrkosten auf dem Gesamt-Hauspreis! Das hatten wir uns so vor zwei Tagen nicht vorgestellt. Auf einige Dinge möchten wir aber nicht verzichten, z.B. die schöne Treppe oder das Parkett im Schlafzimmer. Andere Dinge waren für uns dann aber doch noch unerwartet.

Resume:
Jeder sollte zum Bemustern noch einen Anteil an Extrakosten einkalkulieren. Auch andere Bekannte haben mit 10% Extrakosten Erfahrungen gemacht - so ungewöhnlich scheint das also nicht zu sein. Die Auswahl im Baufritz-Bemusterungszentrum war in den meisten Dingen nicht groß, die ausgestellten Dinge waren aber sorgfältig ausgewählt und für den modernen Geschmack für "Leute wie uns" (zwischen 30 und 40 Jahre) genau richtig.